Mountainbike in Südtirol und die Lizenz zum Downhill

// 19. Aug 2008 // 1 Comment » // Tech

Michi bemerkte auf dem Südtirol Blog dass in Südtirol Mountainbike Touristen ziemlich allein gelassen werden. Wir Einheimischen suchen uns unsere Geheimtrails ja selbst, wie soll aber ein Ortsfremder Tourist einen geilen netten Trail geschweige eine Downhillstrecke finden, wenn sie nicht als solche ausgewiesen, beschildert und beworben wird ?

Das Bike Competence Center Südtirol hat sich zum Ziel gesetzt ein "offizielles Tourennetz mit beschilderten Mountainbike-Touren und -wegen für ganz Südtirol" zu entwickeln.

Offensichlich vordergründig mit dem Ziel den "wachsenden Markt der Mountainbike-Touristen" zu erobern.

Ich als begeisterter MTBler frage mich nur, ob ich mich freuen soll dass ich dann 'legal' fahren kann, oder ob mir dann Touristen 'meine' Trails streitig machen.
Egal, denn ich glaube kaum, dass sich auch nur ein Tourist mit Stirnlampe bei stockfinsterer Nacht auf verlassenen Waldsteigen verirrt ;-)

1 Response to “Mountainbike in Südtirol und die Lizenz zum Downhill”

  1. Ich stell mir das offizielle Tourennetz so vor: breite Forstwege, geteerte Radpisten in den Tälern und auf Waldwegen so gut wie nix.

    Das ist auch gut so, Wanderer sollen ja auch ein Sein haben, und von wenigen "locals" werden die nicht gestört. So Singletrails müssten extra ausgewiesen werden, teilweise vielleicht auch entschärft (nicht dass noch ein verklagungswütiger Mensch auf einen Baum fährt, der nicht da sein sollte). Ich glaube nicht dass ausgewiesene Trails uns Einheimischen was streitig machen, im Gegenteil: sie schaffen auch uns Möglichkeiten zu Springen oder Steilkurven zu fahren, die man im Wald in Idealzuständen (also ohne Tschurtschen oder Steine) nie finden würde...

Add comment


  1. (Will show your Gravatar icon)

  2. Loading